Kids2Write


dsc_0264Kids2Write entwickelt und erprobt pädagogische Werkzeugboxen zur Förderung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit bei Kindern (6-10 Jahre) und Jugendlichen (14-17 Jahre) mit Migrationshintergrund in Europa. Zu den Werkzeugkoffern gehörenLernmittel mit kindgerechten Spielen für die Phase des Schriftspracherwerbs sowie Lernmaterialien, Spiele und Apps für Mobiltelefone für Jugendliche, die gezielt den schriftlichen Ausdruck bei mehrsprachigen Jugendlichen fördern.

Im Dezember 2011 fand in Stuttgart das Kick-Off-Meeting für dieses Projekt statt. Dort trafen sich erstmals der Koordinator International Education Information Exchange aus Stuttgart und die Projektpartner FH Düsseldorf, Verein Multikulturell aus Innsbruck, Spielzeugschachtel Salzburg, DESMOS aus Griechenland, ANUP aus Rumänien und die Bilkent Universität aus Ankara. Beim ersten Treffen wurden nicht nur Projektdetails besprochen, sondern auch die Bedarfsanalyse (Ausarbeitung der Fragebögen und Interviewleitfäden) vorbereitet sowie erste Spielideen diskutiert.

Das nächste Partnertreffen findet Ende April in Ankara statt.

 

Lehrgang NEU

Interkulturelle Bildung und Erziehung
Ausbildung zur/zum Assistentin/Assistenten für interkulturelle Erziehung in Kindergärten und Kindergkrippen

Bereits zum dritten Mal startet am 14. Oktober 2011 der Verein Multikulturell in Zusammenarbeit mit Dr. Hans Geiler und der privaten Kinderbildungseinrichtung Kindervilla den Lehrgang „Interkulturelle Bildung und Erziehung – Ausbildung zur Assistentin / zum Assistenten für interkulturelle Bildung in Kinderkrippen, Kindergärten und Kindergruppen“. Mit diesem Lehrgang zur multikulturellen und multilingualen Bildung und Erziehung im Vorschulalter sollen Frauen und Männer mit Migrationshintergrund befähigt werden, pädagogisches Fachpersonal in elementaren Bildungseinrichtungen bei der Inklusion von Kindern mit Migrationshintergrund zu unterstützen.
 

Sunia Geel

Das im März gestartete EU-weite Projekt „Sunia Geel“, mit dem Ziel, Interventionsstrategien zur Prävention von häuslicher Gewalt in der Arbeit mit Frauen, Jugendlichen und Kindern mit Migrationshintergrund und Angehörigen ethnischer Minderheiten zu entwickeln, geht in die nächste Phase. Von Mai bis Juni wurden von Verein Multikulturell über 40 Frauen mit türkischem Migrationshintergrund, im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, zu ihrem Verständnis von häuslicher Gewalt befragt. Des Weiteren nahmen über 30 MitarbeiterInnen von sozialen Einrichtungen an einer Erhebung zum Themenbereich „ Arbeit mit Opfern von Gewalt“ teil. Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlich für die großartige Unterstützung durch alle Einrichtungen, die sich daran beteiligt haben, bedanken.
 
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Speakeasy

Anfang November 2011 fand in Stuttgart das Kick-Off-Meeting für das vom Verein Multikulturell koordinierte EU-Projekt „SPEAKEASY“ statt, in dem innovative Wege des Sprachenlernens für MigrantInnen erarbeitet, pilotiert und evaluiert werden. Dabei geht es vor allem darum, das Sprachen-Lernen mit Freizeitaktivitäten zu verbinden, um einerseits die Motivation am lebenslangen Lernen zu fördern und andererseits einen größtmöglichen Kompetenzerwerb hinsichtlich der sprachlichen Fähigkeiten der TeilnehmerInnen sicherzustellen.
 

T IN KI T

tinkitT*IN*KI*T ist ein gemeinsames Projekt für Kinder mit Migrationshintergrund und Tiroler Kinder, bei dem spielerisch integrative Sprach- und Kulturförderung im Mittelpunkt stehen. Das geschieht durch intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache im Theater.
 
Im Sinne eines Theaterworkshops, der als Sprachförderung in den regelmäßigen Unterricht (pro Klasse eine Wochenstunde) integriert ist, wird das Interesse an der Sprache und der Sprachverwendung geweckt. Darüber hinaus wird – im Zuge der Theaterregeln – die deutsche Aussprache insbesondere trainiert, ebenso wie grammatikalische Strukturen, das Lexikon und die Satzstellung im Deutschen. Das eigens geschriebene Theaterstück passt sich den kindlichen Bedürfnissen an. Das Pilotprojekt wird mit zwei Volksschulklassen in Innsbruck durchgeführt, wobei ein Theaterstück gemeinsam mit allen Kindern erarbeitet wird.

  

  

Projektziele
Folgende Ziele des Projekts lassen sich festhalten:

Theater als Spielzeug: Das Interesse an der deutschen Sprache und der Sprachverwendung soll geweckt werden, ebenso wie die Lust am Umgang mit einer Sprache.
  • Dieses theaterpädagogische Sprachförderprogramm soll das Selbstbewusstsein der Kinder (in einer anderen Sprache) stärken.
  • Das Sprachtheater bietet Kindern mit Migrationshintergrund einen anderen Blick auf die deutsche Sprache und trägt im frühen Volksschulalter zur Sprachförderung bei. Nicht vergessen werden darf, dass auch Tiroler Kinder von dieser Art der Sprachförderung profitieren. Auch diese finden im integrativen Sprachtheater einen neuen Zugang zur Sprache, sie lernen grammatikalische Strukturen, setzen sich mit der deutschen Rechtschreibung auseinander, verinnerlichen sprachliche Gestaltungsmöglichkeiten und lernen leichter und schneller durch den spielerischen Zugang.
  • Sprachtheater soll Brücken zwischen Kulturen schlagen und die Klassengemeinschaft in Volksschulklassen, die einen hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund aufweisen, stärken und das gegenseitige Verständnis fördern. Weiters sollen mit dem Theaterstück positive Werte und Völker verbindende Ideen vermittelt werden.
  • Durch die Identifikation mit den auftretenden Figuren kann sprachliches Verhalten personifiziert und dadurch leichter verinnerlicht werden.
  • Das Sprachtheater ermöglicht ein gemeinsames, befreiendes Lachen über Missverständnisse oder Unbeholfenheit im Umgang mit der neuen oder der eigenen Sprache.
  • Musik (Gesang, Orffinstrumente) und Tanz schaffen einen anderen Zugang zur Sprache im neuen Heimatland.
  • Die spielerische Art des Theaters steigert die Motivation zum Spracherwerb.
  • Die Sprachförderung wird gezielt in den Unterricht eingebaut und bringt von außen Input für die SchülerInnen, sodass die Fixierung auf eine Lehrperson etwas gelockert wird und Sprache, Sprachvielfalt und Sprachentfaltung bewusst im Stundenplan Platz haben.
  • Dieses Projekt fördert außerdem die Klassengemeinschaft, bringt Kulturelles sowohl Kindern mit Migrationshintergrund, als auch Tiroler Kindern näher und fördert das gegenseitige Verständnis für kulturelle Eigenheiten, Normen und Werte; Es sorgt somit für ein besseres Miteinander der Kulturen in Tirol, da es ein gemeinsames Handeln von Tiroler Kindern und Kindern mit Migrationshintergrund ist.
Zielgruppen des Projekts
Als Zielgruppe für das Projekt T*IN*KI*T werden insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund, die in Innsbru
ck die Volksschule besuchen, definiert. Darüber hinaus nehmen auch Tiroler Volksschulkinder derselben Klassen am Projekt teil, um die Kommunikation und das kulturelle Verständnis untereinander zu fördern. Im Mittelpunkt steht zweifelsohne die gezielte spielerische, in den Unterricht integrierte Sprachförderung auf allen Ebenen.
  
Die Sprachförderung zielt nicht allein auf Kinder mit Migrationshintergrund ab, sondern es trägt auch zu einer Sprachförderung für Tiroler Kinder im Volksschulalter bei, die gleichermaßen profitieren. Auch diese finden im integrativen Sprachtheater einen neuen Zugang zur Sprache, sie lernen grammatikalische Strukturen, setzen sich mit der deutschen Rechtschreibung auseinander, verinnerlichen sprachliche Gestaltungsmöglichkeiten und lernen leichter und schneller durch den spielerischen Zugang.

 

 

 

Face2Face

1 Projekt  -  6 Themen  -  10 TeilnehmerInnen  - 25 Identitäten
Im Jugendinitiativ-Projekt „Face 2 Face“ beschäftigten sich jugendliche MigrantInnen mit Aspekten zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in Form eines gemeinsamen Medienprojektes. Die TeilnehmerInnen sind zwischen 16 und 30 Jahre alt.
 

Kursprogramm Herbst 2011

kp20111Der Verein Multikulturell hat vor sieben Jahren die "Migrationsakademie" ins Leben gerufen - nun ist das aktuelle Kursprogramm Herbst 2011 erschienen.

Das Angebot umfasst verschiedene Kurse, Seminare, Lehrgänge sowie Fortbildungen.

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T IN KI T

clipboard03T*IN*KI*T (Tiroler integratives Kindertheater) ist ein gemeinsames Projekt für Kinder mit Migrationshintergrund und Tiroler Kinder, bei dem spielerisch integrative Sprach- und Kulturförderung im Mittelpunkt stehen. Das geschieht durch intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache im Theater.

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Tactics

 tactics-bildIm Oktober 2011 startet der Verein Multikulturell gemeinsam mit den Partnerorganisationen aus Deutschland, Irland, Italien, Litauen, Spanien und der  Türkei das internationale Projekt „TACTICS – Lifelong Games“ Projektnummer 518201-LLP-1-2011-1-AT-GRUNDTVIG-GMP . Das im EU-Programm GRUNDTVIG eingereichte Projekt wurde aus 342 Anträgen ausgewählt und wird sich im Wesentlichen mit Spielen für ältere Menschen befassen. Vor allem MigrantInnen und Angehörige ethnischer Minderheiten werden sich ihrer Spiele aus deren Kindertagen erinnern und dieses Wissen für die Sammlung einer Spielebox für SeniorInnen einbringen. Im Anschluss an die erforderlichen Adaptierungen werden die Spiele mit Unterstützung der Zielgruppe in allen Partnerländern getestet.
 

Direkt plus

img_8151Das Projekt richtet sich an Drittstaatsangehörige gleichermaßen ohne Gewichtung ihres religiösen, kulturellen, sprachlichen oder ethnischen Hintergrunds mit dem Leitgedanken, ihnen durch interaktive Workshops den Einstieg und die Integration in die österreichische Gesellschaft zu erleichtern.

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COMPASS

mgd-20082

Häufig haben benachteiligte Jugendliche keine über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Ausbildung bzw. brechen die Weiterbildung überdurchschnittlich häufig wieder ab.

Ziel ist es daher, adäquate Methoden zu entwickeln, die "Selbstbefähigung" der Jugendlichen erhöhen. Geeignete "career management skills" (Entscheidungsfähigkeit, Recherchefähigkeit, Ziele definieren u. verfolgen, Reflexionsfähigkeit) sollen Jugendliche dazu befähigen Grund-kompetenzen zu erwerben, die sie dabei unterstützen, ihre berufliche Laufbahn selbständig und eigenverantwortlich zu gestalten.

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lesART

logo lesartlesART ist ein Leseförderprojekt für Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, bei dem aktive, spielerische, integrative Lese- und Kulturförderung im Mittelpunkt steht.

Acht Wochen lang werden die teilnehmenden SchülerInnen in Sachen Leseförderung gechoacht und trainieren zwei Stunden pro Woche unter Anleitung den verstehenden Leseprozess. Sowohl SchülerInnen mit Migrationshintergrund als auch SchülerInnen mit deutscher Muttersprache, die Probleme beim Lesen haben, können durch dieses Projekt ihr Verständnis für die deutsche Sprache verbessern und die Wichtigkeit der kulturellen Tätigkeit „Lesen“ für den Alltag begreifen.
 

Migrant Girls' Day 2011

mgd 2011 001k„So vielen jugendlichen Migrantinnen konnten wir noch nie erste Eindrücke in der Arbeitswelt vermitteln“, bilanziert Ovagem Agaidyan, Vorsitzender vom Verein Multikulturell, nach dem 9. Migrant Girls‘ Day am 14. April 2011: „Über 50 junge Frauen aus ganz Tirol beteiligten sich heuer daran und nutzten sowohl in Innsbruck als auch erstmals in Landeck die Möglichkeit, für einen Tag in verschiedenen Betrieben den Arbeitsalltag mitzuerleben, Fragen zu stellen und sich eine anschauliche Vorstellung von ihren Traumberufen zu machen.

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