Newsletter Mai 2011

jugendlicherfilmt

„FACE2FACE“

Ein Filmprojekt des Vereins Multikulturell
mit Tiroler Migrantenjugendlichen
Präsentation: am Samstag, 04. Juni 2011 beim 20. Internationalen Filmfestival in Innsbruck im Treibhaus Innsbruck, ab 18:00 Uhr

15 jugendliche MigrantInnen aus Innsbruck Stadt und Land, sowie Reutte - im Alter von 16 bis 26 Jahren - gestalteten interessante Beiträge mit 30 Identitäten zu den Themen Armut, soziale Ausgrenzung, Glaube, Diversität, Diskriminierung und Heimat. Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen wurden interviewt und äußerten Ihre Ansichten zu diesen Bereichen. Im Fokus des Filmprojektes standen 30 Menschen, die über ihre persönlichen Erfahrungen berichteten und aus ihren unterschiedlichsten Herkunftsländern erzählten.

Der Film „FACE2FACE“ wird von den jugendlichen Filmemachern selbst dem Publikum des Filmfestivals vorgestellt. Weitere zwei kurze Ausschnitte aus vergangenen Jugend-Filmprojekten „Here we are“ und „Catch the Spirit“ zeigen, wie Jugendliche ihrer Kreativität Ausdruck verleihen.

Die Tanzgruppe „Urban Street Connection“ unter der Leitung von Mesut Onay wird mit abwechslungsreichem Hip-Hop und Breakdance für gute Stimmung sorgen.

Wir hoffen, auch Sie / Dich bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und freuen uns auf Ihr / Dein Kommen.

 

vm_logo_newsletter     Die Filmemacher und
     das Team des Vereins Multikulturell

 

 

Kurze Auszüge aus den Interviews:

Anna Fend: Heimat
... ist für mich ein Gefühl von tiefgehender Identifizierung mit einem Land und seiner Kultur. Deshalb glaube ich, dass die Definition bzw. Übersetzung von „Geburtsland“ nicht genügt, um dieses Gefühl, das der Begriff „Heimat“ in sich birgt, zum Ausdruck zu bringen.
Bismoko Mahamboro: soziale Ausgrenzung
In einem Land wo man meine Muttersprache nicht spricht fühle ich mich auf eine Weise fremd. Deshalb brauche ich Hilfe von den Einheimischen, die mir Sprache und Kultur erlernen und zeigen.

Ahmet Demir: Diversität/Vielfalt
Vielfalt ist ein positiver Begriff für mich. Viele Leute nehmen das als Gefahr wahr, sie fühlen sich irgendwie bedroht und bringen damit etwas Fremdes in Verbindung. Ich denke mir, dass Diversität eine Bereicherung ist und kann für mich nichts Negatives bedeuten.