Innsbruck anders - Jugendstadtführer
Eine Gruppe von 6 - 10 benachteiligten Migrantenjugendlichen plant und gestaltet selbstständig einen interkulturellen, multimedialen Jugendstadtführer durch Innsbruck. Der interkulturelle Stadtführer ist in Buchform mit CD-ROM (für Video und Ton) und auf einer eigenen Webseite erschienen. In einem ersten Schritt wurden sich die Jugendlichen ihrer Wege und Beziehung zum Wohnort bewußt, um dann in einem nächsten Schritt den Führer aus der Sicht von Migrantenjugendlichen zu gestalten.
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Enter
ENTER – Adult Educational Development for Migrants and Ethnic Minorities
Ziel des Projekts ist die Heranführung benachteiligter, bildungsferner und „bildungsscheuer“ Migranten und Angehörige ethnischer Minderheiten ab 40 Jahren an lebenslanges Lernen. Bei dieser Personengruppe handelt es sich vor allem um Migranten mit türkischem und ex-jugoslawischem Hintergrund (AT, DE, FR) und um Angehörige der Roma (SK, RO). Im Vergleich zur Mehrheitsgesellschaft haben sie einen niedrigeren Bildungsstand, ihr Zugang zu Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ist beschränkt und sie gehen seltener Freizeitbeschäftigungen nach. Im fortschreitenden Alter sind sie zusätzlich von sozialer Isolation, Ausgrenzung und Inaktivität betroffen.
Das Projekt ENTER will mittels angenehmer und niederschwelliger Lerninhalte eine neue Lernergruppe ansprechen, um positive Lernerfahrungen entstehen zu lassen und sie so zum lebenslangen Lernen zu motivieren.
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Tandem
Mentoring und Berufsvorbereitung für Migrantenjugendliche
TANDEM ist ein transnationales Mentoring-Programm, das entwickelt wurde, um benachteiligte Jugendliche mit Migrationshintergrund und Jugendliche aus ethnischen Minderheiten in Österreich, Rumänien, Deutschland, Großbritannien, Slowenien und der Slowakei zu unterstützen. 60 Jugendliche zwischen 13 und 25 Jahren werden von Februar bis Oktober 2007 von MentorInnen begleitet, die sie zur Berufsausbildung ermutigen, motivieren und inspirieren sollen und positive Vorbilder aus dem jeweiligen Kulturkreis sind.
Die MentorInnen in diesem internationalen Programm sind Männer und Frauen mit unterschiedlichem sozialen und kulturellen Hintergrund sowie aus unterschiedlichen Berufssparten. Ziele des Projekts sind die Unterstützung und Motivation der Migrantenjugendlichen auf ihrem Weg der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie die Stärkung ihres Selbstvertrauens und ihrer Eigeninitiative.
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Spürst Du's? - Catch the Spirit
Spürst Du's? - Catch the SpiritIm Rahmen des EU-Programmes "Jugend in Aktion" führte der Verein Multikulturell ein Jugend-Filmprojekt durch. Als Höhepunkt fand dazu vom 29. August bis einschließlich 5. September 2010 eine internationale Jugendbegegnung mit TeilnehmerInnen aus Irland, der Slowakei, Deutschland uind Österreich in Innsbruck statt. zur Homepage
Join in a Job
Neue Wege interkultureller Clearing- und Beratungsmethoden in Berufsberatung und -training jugendlicher MigrantInnen zur Unterstützung der (Re-)Integration auf dem Arbeitsmarkt.
Ziel des Projekts ist die Übertragung und Anwendung interkultureller Clearing- und Beratungsinstrumente, um MigrantInnen neue und geeignete Qualifikationen in Europa zu ermöglichen. Dies wird dadurch ermöglicht, indem die Hindernisse der (Re-)Integration der jugendlichen MigrantInnen (speziell junge Frauen) auf dem Arbeitsmarkt verdeutlicht werden.
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T IN KI T 2011
T*IN*KI*T ist ein gemeinsames Projekt für Kinder mit Migrationshintergrund und Tiroler Kinder, bei dem spielerisch integrative Sprach- und Kulturförderung im Mittelpunkt stehen. Das geschieht durch intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache im Theater.
Im Sinne eines Theaterworkshops, der als Sprachförderung in den regelmäßigen Unterricht (pro Klasse eine Wochenstunde) integriert ist, wird das Interesse an der Sprache und der Sprachverwendung geweckt. Darüber hinaus wird – im Zuge der Theaterregeln – die deutsche Aussprache insbesondere trainiert, ebenso wie grammatikalische Strukturen, das Lexikon und die Satzstellung im Deutschen. Das eigens geschriebene Theaterstück passt sich den kindlichen Bedürfnissen an. Das Pilotprojekt wird mit zwei Volksschulklassen in Innsbruck durchgeführt, wobei ein Theaterstück gemeinsam mit allen Kindern erarbeitet wird.
Projektziele Folgende Ziele des Projekts lassen sich festhalten:
Theater als Spielzeug: Das Interesse an der deutschen Sprache und der Sprachverwendung soll geweckt werden, ebenso wie die Lust am Umgang mit einer Sprache.
- Dieses theaterpädagogische Sprachförderprogramm soll das Selbstbewusstsein der Kinder (in einer anderen Sprache) stärken.
- Das Sprachtheater bietet Kindern mit Migrationshintergrund einen anderen Blick auf die deutsche Sprache und trägt im frühen Volksschulalter zur Sprachförderung bei. Nicht vergessen werden darf, dass auch Tiroler Kinder von dieser Art der Sprachförderung profitieren. Auch diese finden im integrativen Sprachtheater einen neuen Zugang zur Sprache, sie lernen grammatikalische Strukturen, setzen sich mit der deutschen Rechtschreibung auseinander, verinnerlichen sprachliche Gestaltungsmöglichkeiten und lernen leichter und schneller durch den spielerischen Zugang.
- Sprachtheater soll Brücken zwischen Kulturen schlagen und die Klassengemeinschaft in Volksschulklassen, die einen hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund aufweisen, stärken und das gegenseitige Verständnis fördern. Weiters sollen mit dem Theaterstück positive Werte und Völker verbindende Ideen vermittelt werden.
- Durch die Identifikation mit den auftretenden Figuren kann sprachliches Verhalten personifiziert und dadurch leichter verinnerlicht werden.
- Das Sprachtheater ermöglicht ein gemeinsames, befreiendes Lachen über Missverständnisse oder Unbeholfenheit im Umgang mit der neuen oder der eigenen Sprache.
- Musik (Gesang, Orffinstrumente) und Tanz schaffen einen anderen Zugang zur Sprache im neuen Heimatland.
- Die spielerische Art des Theaters steigert die Motivation zum Spracherwerb.
- Die Sprachförderung wird gezielt in den Unterricht eingebaut und bringt von außen Input für die SchülerInnen, sodass die Fixierung auf eine Lehrperson etwas gelockert wird und Sprache, Sprachvielfalt und Sprachentfaltung bewusst im Stundenplan Platz haben.
- Dieses Projekt fördert außerdem die Klassengemeinschaft, bringt Kulturelles sowohl Kindern mit Migrationshintergrund, als auch Tiroler Kindern näher und fördert das gegenseitige Verständnis für kulturelle Eigenheiten, Normen und Werte; Es sorgt somit für ein besseres Miteinander der Kulturen in Tirol, da es ein gemeinsames Handeln von Tiroler Kindern und Kindern mit Migrationshintergrund ist.
Zielgruppen des Projekts Als Zielgruppe für das Projekt T*IN*KI*T werden insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund, die in Innsbruck die Volksschule besuchen, definiert. Darüber hinaus nehmen auch Tiroler Volksschulkinder derselben Klassen am Projekt teil, um die Kommunikation und das kulturelle Verständnis untereinander zu fördern. Im Mittelpunkt steht zweifelsohne die gezielte spielerische, in den Unterricht integrierte Sprachförderung auf allen Ebenen.
Die Sprachförderung zielt nicht allein auf Kinder mit Migrationshintergrund ab, sondern es trägt auch zu einer Sprachförderung für Tiroler Kinder im Volksschulalter bei, die gleichermaßen profitieren. Auch diese finden im integrativen Sprachtheater einen neuen Zugang zur Sprache, sie lernen grammatikalische Strukturen, setzen sich mit der deutschen Rechtschreibung auseinander, verinnerlichen sprachliche Gestaltungsmöglichkeiten und lernen leichter und schneller durch den spielerischen Zugang.
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