T IN KI T

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Im Sommersemester wiederholt der Verein Multikulturell mit Schülerinnen und Schülern der Volksschule Franz-Fischer-Straße in Innsbruck das Projekt „T*IN*KI*T – Tiroler integratives Kindertheater“, das von „Vielfalter“, einer Initiative von Western Union und dem Interkulturellen Zentrum mit Unterstützung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, gefördert wird, da Vielfalter Projekte, die das Potenzial, das in kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit steckt, begreifen und nutzten, unterstützt.

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Face2Face

Nationales Jugendinitiativ-Projekt „Face2Face“

1 Projekt  -  6 Themen  -  10 TeilnehmerInnen  - 25 Identitäten

Im Jugendinitiativ-Projekt „Face 2 Face“ beschäftigten sich jugendliche MigrantInnen mit Aspekten zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in Form eines gemeinsamen Medienprojektes. Die TeilnehmerInnen sind zwischen 16 und 30 Jahre alt.

face2face

 

Die Jugendlichen hinterfragten die verschiedenen Ansichten zu den Themen: Armut, soziale Ausgrenzung, Heimat, Glaube, Diversität und Diskriminierung in ihrer Region mittels Kurzfilmbeiträgen. Dafür wurden von den TeilnehmerInnen Interviews mit Jugendlichen und Erwachsenen durchgeführt.

Neben der Projektwebseite – www.face2face-online.at - wurden einige der Kurzfilme beim 20. Internationalen Filmfestival in Innsbruck am 4. Juni 2011 präsentiert, welche auch weiterhin in verschiedenen Jugendzentren, Schulen und dem Department für Migration und Globalisierung der Donau-Universität von Prof. Dr. Gudrun Biffl in Krems der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

 

lesART

lesartlesART ist ein Leseförderprojekt für Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, bei dem aktive, spielerische, integrative Lese-  und Kulturförderung im Mittelpunkt stehen. Acht Wochen lang werden die teilnehmenden SchülerInnen in Sachen Leseförderung gechoacht und trainieren zwei Stunden pro Woche unter Anleitung den verstehenden Leseprozess. Sowohl SchülerInnen mit Migrationshintergrund als auch SchülerInnen mit deutscher Muttersprache, die Probleme beim Lesen haben, können durch dieses Projekt ihr Verständnis für die deutsche Sprache verbessern und die Wichtigkeit der kulturellen Tätigkeit „Lesen“ für den Alltag begreifen.

Zum einen werden das Sprachverständnis, das Sprachgefühl, die Rechtschreibkompetenz und die Sensibilität für grammatikalische Strukturen geschärft. Andererseits wird den SchülerInnen anhand dieses Projektes deutlich vor Augen geführt, welche Wichtigkeit die Kompetenz Lesen im Leben eines jeden Menschen einnimmt. Der Alltag ist ohne Lesen zu können kaum mehr bewältigbar. Beispielsweise im Internet findet man sich ohne schnelles Filtern von textlicher Information kaum zurecht und es ergeben sich viele Probleme, wenn in der Schule die Lesekompetenz nicht ausreichend ausgebildet wurde.
 
Alltägliche Situationen, bei denen die Fähigkeit des verstehenden, Zusammenhang erfassenden Lesens von Bedeutung ist, werden spielerisch in den Unterricht integriert: Das Entziffern von Aufgabenstellungen in der Schule, das Entschlüsseln von Medikamentenpackungsbeilage und Aufschriften auf Lebensmittelverpackungen, das Verstehen von Spielanleitungen, Fahrplänen, Gebrauchsanweisungen, amtlichen Formularen, einfachen Gesetzestexten sowie das Erfassen von Inhalten aus Zeitschriften, Zeitungen und komplexen Textzusammenhängen sind Schwerpunkte dieses Schulprojekts.
 

Tactics

TACTICS
tactics-bildIm Oktober 2011 startet der Verein Multikulturell gemeinsam mit den Partnerorganisationen aus Deutschland, Irland, Italien, Litauen, Spanien und der  Türkei das internationale Projekt „TACTICS – Lifelong Games“ Projektnummer 518201-LLP-1-2011-1-AT-GRUNDTVIG-GMP. Das im EU-Programm GRUNDTVIG eingereichte Projekt wurde aus 342 Anträgen ausgewählt und wird sich im Wesentlichen mit Spielen für ältere Menschen befassen. Vor allem MigrantInnen und Angehörige ethnischer Minderheiten werden sich ihrer Spiele aus deren Kindertagen erinnern und dieses Wissen für die Sammlung einer Spielebox für SeniorInnen einbringen. Im Anschluss an die erforderlichen Adaptierungen werden die Spiele mit Unterstützung der Zielgruppe in allen Partnerländern getestet.
 
Aufgrund des heutigen demografischen Wandels ist der Anteil der über 55-Jährigen bei 40% und steigt beständig an, bis zum Jahre 2020 auf rund 60 %. Dank der Fortschritte im medizinischen Bereich, können die meisten älteren Menschen ein längeres, gesünderes und aktiveres Leben genießen. Trotzdem ist ein nicht unbeachtlicher Teil dieser Personengruppe von Einschränkungen betroffen. Viele werden Zuhause betreut und gepflegt – von Laien und Lainnen (Familienmitglieder, ehrenamtlich Tätige), welche selbst über 50 Jahre oder älter sind.
 
Besonders, wenn die mentalen und kognitiven Fähigkeiten bei älteren Menschen zunehmend nachlassen, brauchen pflegende Angehörige Unterstützung, um die täglichen Herausforderungen meistern zu können (Raum zur Erholung, Zeit zur Erledigung von anderen anfallenden Aufgaben).
 
Spiele fördern das intergenerationelle Lernen (besonders im Familienkreis) und ermöglichen es, Besuche von FreundInnen und ehrenamtlich Tätige mehr genießen zu können und bergen die Möglichkeit, den Pflegenden mehr Raum für sich zu eröffnen. TACTICS bietet unterhaltsame Lösungen in der Pflege von älteren Menschen in Europa.
 
Darüber hinaus ermöglicht TACTICS älteren Menschen neue Kontakte zu knüpfen, indem die Spiele geringe sprachliche Kenntnisse voraussetzen. Für die Familie bedeutet dies einen zusätzlichen Anreiz zur interkulturellen Kommunikation. In Pflegeeinrichtungen wird die Kommunikation zwischen den Kulturen, den BewohnerInnen und den ehrenamtlichen BesucherInnen gefördert und die Gefahr der sozialen Isolation vermindert.
 
Die europäische Spielkultur soll hierbei zum Abbau der Hemmschwelle vor dem Lebenslangen Lernen dienen. Vorhandene Fähigkeiten – auch informell bestehende – werden durch das Spielen weiterentwickelt. Durch das Sammeln von traditionellen Spielen (Erinnerungen aus der Kindheit!) aus verschiedenen Kulturen und deren kulturellen Hintergrund, trägt TACTICS zur Bewahrung wertvollen europäischen Kulturerbes bei. Spiele unterschiedlicher regionaler und/oder kultureller Herkunft zeigen ein buntes Bild der europäischen Spielkultur.
 
Des Weiteren werden LaienbetreuerInnen (Angehörige, Freiwillige) in Kursen mit den Möglichkeiten der entwickelten Konzepte und Produkte (Spielesammlung, Handbuch) vertraut gemacht und befähigt sie, über einen längeren Zeitraum zu pflegen, indem das Risiko eines Burn-Outs reduziert wird.
 

Direkt plus

logo_direktDer Schlüssel zum Erfolg!

Das Projekt richtet sich an Drittstaatsangehörige gleichermaßen ohne Gewichtung ihres religiösen, kulturellen, sprachlichen oder ethnischen Hintergrunds mit dem Leitgedanken, ihnen durch interaktive Workshops den Einstieg und die Integration in die österreichische Gesellschaft zu erleichtern.

Zusätzlich setzen wir einen besonderen Focus auf Frauen und junge Erwachsene, da diese aus diversen sozialen, kulturellen und identifikatorischen Gründen in einem besonders hohen Maß benachteiligt sind.

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Kids2Write


dsc_0264Kids2Write entwickelt und erprobt pädagogische Werkzeugboxen zur Förderung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit bei Kindern (6-10 Jahre) und Jugendlichen (14-17 Jahre) mit Migrationshintergrund in Europa. Zu den Werkzeugkoffern gehörenLernmittel mit kindgerechten Spielen für die Phase des Schriftspracherwerbs sowie Lernmaterialien, Spiele und Apps für Mobiltelefone für Jugendliche, die gezielt den schriftlichen Ausdruck bei mehrsprachigen Jugendlichen fördern.

Im Dezember 2011 fand in Stuttgart das Kick-Off-Meeting für dieses Projekt statt. Dort trafen sich erstmals der Koordinator International Education Information Exchange aus Stuttgart und die Projektpartner FH Düsseldorf, Verein Multikulturell aus Innsbruck, Spielzeugschachtel Salzburg, DESMOS aus Griechenland, ANUP aus Rumänien und die Bilkent Universität aus Ankara. Beim ersten Treffen wurden nicht nur Projektdetails besprochen, sondern auch die Bedarfsanalyse (Ausarbeitung der Fragebögen und Interviewleitfäden) vorbereitet sowie erste Spielideen diskutiert.

Das nächste Partnertreffen findet Ende April in Ankara statt.

 

Speakeasy

SPEAKEASY

Anfang November 2011 fand in Stuttgart das Kick-Off-Meeting für das vom Verein Multikulturell koordinierte EU-Projekt „SPEAKEASY“ statt, in dem innovative Wege des Sprachenlernens für MigrantInnen erarbeitet, pilotiert und evaluiert werden. Dabei geht es vor allem darum, das Sprachen-Lernen mit Freizeitaktivitäten zu verbinden, um einerseits die Motivation am lebenslangen Lernen zu fördern und andererseits einen größtmöglichen Kompetenzerwerb hinsichtlich der sprachlichen Fähigkeiten der TeilnehmerInnen sicherzustellen.

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Speakeasy wird vertraute und anregende „language clubs“ initiieren – wie Koch-Club, Frühstücks-Club, Café-Club, Buch-Club, Schauspiel-Club, Film-Nacht, Radio-Shows, Email-Club, Skype-Club, Sprachlerntandems. Die Verschiedenheit der Angebote richtet sich nach den Bedürfnissen der LernerInnen, ihren Interessen, ihren Anforderungen, Erfahrungen und Möglichkeiten. Neben der Chance, die sprachlichen Kompetenzen in „language clubs“ zu erweitern und zu festigen, wird eine Projekt-Website entstehen, die authentische Lernmaterialien (Video- und Audio-Materialien) bereitstellt sowie für die Alltagskommunikation relevante Beispiele, die den LernerInnen zur Festigung des Gelernten dienen sollen.

Beim Kick-Off-Treffen lernten sich die teilnehmenden Partner Verein Multikulturell aus Österreich, International Education Information Exchange aus Deutschland, Soros International House aus Litauen, Asociación Goiztiri Elkartea aus Spanien und COOSS Marche Onlus Soc. Coop. P.A. aus Italien kennen. Die wesentlichen Inhalte des Projekts wurden thematisiert und diskutiert. Darüber hinaus wurden die nächsten Meilensteine des Projekts besprochen: In allen Partnerländern werden in den kommenden Monaten eine Needs-Analysis durchgeführt und ein State-of-the-Art-Report ausgearbeitet. Außerdem werden bis zum nächsten Partnertreffen im März 2012 in Vilnius Vorschläge für das Erreichen der Zielgruppen, die Entwicklung des Vor-Curriculums und das im Projekt geplante interkulturelle Training für TrainerInnen erarbeitet.

 

Sunia Geel

Sunia Geel (EU-Programm DAPHNE)
Das im März gestartete EU-weite Projekt „Sunia Geel“, mit dem Ziel, Interventionsstrategien zur Prävention von häuslicher Gewalt in der Arbeit mit Frauen, Jugendlichen und Kindern mit Migrationshintergrund und Angehörigen ethnischer Minderheiten zu entwickeln, geht in die nächste Phase. Von Mai bis Juni wurden von Verein Multikulturell über 40 Frauen mit türkischem Migrationshintergrund, im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, zu ihrem Verständnis von häuslicher Gewalt befragt. Des Weiteren nahmen über 30 MitarbeiterInnen von sozialen Einrichtungen an einer Erhebung zum Themenbereich „ Arbeit mit Opfern von Gewalt“ teil. Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlich für die großartige Unterstützung durch alle Einrichtungen, die sich daran beteiligt haben, bedanken.
 
Im Juni 2011 wurde Sunia Geel in Wien in den Einrichtungen „Peregrina“, „Miteinander Lernen“ und „Wiener Interventionsstelle“ vorgestellt. Im Zuge dessen konnten die Gewaltschutzexpertin Tamar Citak (Wiener Interventionsstelle) und die Psychotherapeutin Aslın Karabiber für die Leitung von Trainings- und Seminarinhalten gewonnen werden.
 
Im August 2011 fand ein Vernetzungstreffen zwischen Verein Multikulturell und OMEGA - Transkulturelles Zentrum für psychische und physische Gesundheit und Integration in Graz statt. Wie“ Sunia Geel“, so ist auch das Projekt „Opening Doors“ von OMEGA ein Daphne Projekt und beschäftigt sich mit dem Thema „häusliche Gewalt bei MigrantInnen“. Durch ein gegenseitiges Vorstellen der Projekte sollen Synergien freigesetzt werden.
 
Ab Herbst sind die ersten Seminare und Workshops mit den Themenschwerpunkten „Sensibilisierungstrainings“, „Best practise im Umgang mit MigrantInnen als Opfer häuslicher Gewalt“ und „Prävention von häuslicher Gewalt“ für die Zielgruppe MitarbeiterInnen sozialer Einrichtungen und von Behörden geplant. Weitere Seminare für 2012 werden neben Innsbruck auch in der Steiermark stattfinden. Nähere Informationen und Termine dazu werden in den folgenden  Newslettern nachzulesen sein.
Das Sunia Geel Broschur können Sie hier als PDF herunterladen.
 

COMPASS - Der Weg zu Beruf & Bildung

                                                                                                                                     

mgd-20082

Häufig haben benachteiligte Jugendliche keine über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Ausbildung bzw. brechen die Weiterbildung überdurchschnittlich häufig wieder ab.

Ziel ist es daher, adäquate Methoden zu entwickeln, die "Selbstbefähigung" der Jugendlichen erhöhen. Geeignete "career management skills" (Entscheidungsfähigkeit, Recherchefähigkeit, Ziele definieren u. verfolgen, Reflexionsfähigkeit) sollen Jugendliche dazu befähigen Grund-kompetenzen zu erwerben, die sie dabei unterstützen, ihre berufliche Laufbahn selbständig und eigenverantwortlich zu gestalten.

Herzstück des Projektes ist die innovative Methode des "urban race orienteering": ein strukturierter Orientierungslauf durch Stadt/Gemeinde über mehrere Wochen. In Form einer "Schnitzeljagd" sollen Jugendliche Aufgaben und Anforderungen bewältigen, die mit ihrer möglichen beruflichen Laufbahn und / oder Aus- und Weiterbildung in Zusammenhang steht.

Das im Projekt aufgebaute Netzwerk aus KMU´s, öffentliche Einrichtungen, Weiterbildungsinstituten, Beratungseinrichtungen, dient als Grundlage für den Orientierungslauf.

Ergebnis ist eine übertragbare Methode, die einen neuen Zugang in der Bildungs- und Beruforientierung darstellt.

Ein Bündel von Maßnahmen für Jugendlichen sowie die breite Einbindung von Betrieben,  Partnern wie die Arbeitsmarktvermittlungsstellen, Gemeinden und die Wirtschaftskammern, unterstützt die Implementierung der Produkte, die Sensibilisierung und fördert  die Vernetzung der Akteure. Die Einbindung von assoziierten Partnern im Konsortium stellt ein Schlüsselelement bei der Schnittstelle im Übergang Schule-Ausbildung-Beruf dar.

 

ZIELE

Ziel ist es, innovative Methoden zu entwickeln um Jugendliche mit ethnischem und Migrationshintergrund in ihrer Fähigkeit zur Planung der beruflichen  Laufbahn in jedem Lebensabschnitt zu fördern.

Die Vermittlung von "career management skills" sind Grundkompetenzen, die unverzichtbar für das Treffen von selbstverantwortlichen Bildungs- und Berufsentscheidungen sind. Diese Kompetenzen sind:

* Die Fähigkeit zur Selbstreflexion (insbesondere von Fähigkeiten, Interessen, Leistungs-fähigkeit und Wünschen)

* Entscheidungsfähigkeit (zur Gestaltung von Entscheidungsprozessen im Umgang mit mehr-dimensionalen Entscheidungsgrundlagen)

* Informationsrecherche und -bewertung

* Die Fähigkeit, eigene Ziele definieren und verfolgen zu können

Es geht darum, Maßnahmen der Berufs- und Bildungswegorientierung zu entwickeln, die Jugendliche unterstützen, die Entscheidung zu treffen, für den für sie richtigen Ausbildungsplatz und/oder Beruf.

Der Bedarf an neuen Methoden zur Orientierung in Bildung und Beruf für die Zielgruppen wird durch den erlebnispädagogischen sowie ganz basalen Ansatz gerecht. Die Einbindung eines breit angelegten Netzwerkes, in dem Betriebe (KMUs) eine gewichtige Rolle spielen, garantiert eine nachhaltige Strategie bzw. einen ganzheitlichen Ansatz, der das Konglomerat aus Hindernissen für geglückte Bildungs- und Berufsübergänge im Auge behält, durch konstante Sensibilisierung der Betriebe, Einbindung von strategischen Partnern und Schulung von Fachpersonal.

Das Projekt deckt den Bedarf nach "neuen didaktischen Ansätzen für Jugendliche bei negativer Vorerfahrung mit Schule und Lernen, was auf viele gering Qualifizierte  zutrifft" und nach "Qualifizierungskonzepten mit  modularem Aufbau, die eine Auswahl nach individuellem Bedarf ermöglichen und somit die Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer heben" (AMS Studie "Jugendliche mit akutem Qualifikationsbedarf 2010-2018, Sept. 09) mit der Methode des "urban race orienteering" im eingebetteten Netzwerk.

 

ZIELGRUPPEN

AUSWIRKUNGEN und NACHHALTIGKEIT

Primäre (kurzfristige) Zielgruppe sind Jugendliche mit Migrationshintergrund und ethnische Minderheiten von 15 bis 25 Jahre. Es handelt sich um Jugendliche, die maximal einen Pflichtschulabschluss haben, bzw. bildungsfern sind oder Gefahr laufen zu einer bildungsfernen Risikogruppe zu werden.

Weitere Zielgruppe sind die Eltern und Familienmitglieder der Jugendlichen. Über bestehende Elternnetzwerke, Sensibilisierung und Informationsgespräche sollen diese die Bildungs- und Berufsentscheidungen ihrer Kinder konstruktiv unterstützen und verstehen.

Eine dritte Zielgruppe sind die Betriebe (KMUs) sowie öffentliche Einrichtungen und Beratungseinrichtungen.

 

ERREICHUNG der PRIMÄREN ZIELGRUPPE / JUGENDLICHE

Die Akquise der Jugendlichen erfolgt über mehrere Wege: ein breit angelegtes Netzwerk der einreichenden Partner steht im Vorfeld zur Verfügung: die Partner verfügen über Kontakte zu Betrieben und Vereinen von MigrantInnen und ethnischen Minderheiten. Bestehende Elternnetzwerke werden eingebunden, um die adoleszenten Kinder anzusprechen.

Weiters werden die Jugendlichen über Arbeitsmarktvermittlungsstellen, Schulen, Jugendzentren und Beratungsstellen für Jugendliche angesprochen und akquiriert. Eine entscheidende Rolle spielen hier die multiplen Systempartner.  Gespräche mit BetreuerInnen und LehrerInnen der oben genannten Einrichtungen sowie Auswahlkriterien werden das Zusammenstellen der Jugendgruppen bestimmen.

Die Eltern und Familienmitglieder werden ebenfalls über (Kultur-)Vereine, Moscheen und bestehende Kontakte erreicht.

 

LANGFRISTIGE ZIELGRUPPEN

Langfristige Zielgruppen sind GeschäftsführerInnen, BetriebsinhaberInnen, BeamtInnen in öffentlichen Einrichtungen und Personalverantwortliche, die über die Maßnahmen von "Compass" sensibilisiert worden sind und auch nach Ablauf des Projektes weiter über die Ergebnisse informiert werden.

Das geschaffene Netzwerk aus den oben genannten Personen und Einrichtungen soll mit dem Schneeballeffekt einen breiteren und offeneren Zugang für die Zielgruppe "benachteiligte Jugendliche" vorantreiben.

Die teilnehmenden Betriebe bzw. UnternehmerInnen werden über laufende Kooperationen von Berufsinfomessen angesprochen bzw. über die Wirtschaftskammern und/oder Industriellenkammer, Arbeitsmarktservicestellen eingebunden. Die Betriebe und Einrichtungen werden während des Projektes bereits eingebunden und zur aktiven Teilnahme animiert.

Weitere Zielgruppen, die nach Ende des Projekts erreicht werden, sind Coaches, MultiplikatorInnen, JugendarbeiterInnen und SozialarbeiterInnen, die die entwickelte innovative Methode der Bildungs- und Berufsorientierung umsetzen und weiterentwickeln.

Die Erreichung von im Jugendbereich tätigen Personen erfolgt durch Informationskampagnen, bestehende Kontakte und Netzwerke.

Zur Erreichung der Zielgruppen wird auch auf Kontakte und Kooperationen mit den Systempartner zurückgegriffen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Compass Webseite

 

T IN KI T 2012

Im Sommersemester wiederholt der Verein Multikulturell mit Schülerinnen und Schülern der Volksschule Franz-Fischer-Straße in Innsbruck das Projekt „T*IN*KI*T – Tiroler integratives Kindertheater“, das von „Vielfalter“, einer Initiative von Western Union und dem Interkulturellen Zentrum mit Unterstützung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, gefördert wird, da Vielfalter Projekte, die das Potenzial, das in kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit steckt, begreifen und nutzten, unterstützt.

In diesem Projekt können Kinder mit und ohne Migrationshintergrund ihre sprachlichen Kompetenzen auf spielerische Art und Weise im Theater verbessern. Ziel der intensiven Auseinandersetzung ist nicht nur die Verinnerlichung von Wortschatz, Ausspracheregeln und grammatikalischen Strukturen, sondern zentral ist darüber hinaus, dass durch dieses theaterpädagogische Sprachförderprogramm das Selbstbewusstsein der Kinder (in einer anderen Sprache) gestärkt wird, das Erlernen und Verbessern der Sprache Deutsch Spaß macht und Brücken zwischen verschiedenen Kulturen geschlagen werden. Das Theater dient hier hinsichtlich der sprachlichen Kompetenzen als Schlüssel zur Bildung und kann langfristig zu einer optimalen Basis für den Arbeitsmarkt und eine Konkurrenzfähigkeit auf nationaler und internationaler Ebene für Kinder mit Migrationshintergrund beitragen.

Die Aufführungen des Theaterstücks sind für Ende Juni geplant.

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